EFD in Italien

Lieber zukünftiger Volunteer, wenn dich die Arbeit mit Kindern und deren Bildung interessiert, hast du gute Möglichkeiten viele Erfahrungen mit dem Projekt scuola nel bosco zu sammeln.
 
Ich habe mit den Grundschülern zusammen gearbeitet und natürlich auch mit deren Lehrern. Meine Arbeit bestand darin, die Lehrer zu unterstützen und eigene Projekte zu organisieren und durchzuführen. Für mich war das nicht immer einfach, vor allem, da ich am Anfang kein Italienisch gesprochen habe und die Kinder (aber auch einige Lehrer) kein Englisch. Es fanden sich aber immer Wege, irgendwie zu kommunizieren und nach und nach wurde auch mein Italienisch besser, was dann automatisch die Kommunikation und Arbeit erleichtert hat.
 

Von Klasse zu Klasse verlief die Arbeit unterschiedlich gut. Bei einigen Kindern / Lehrern war sofort eine gewisse Sympathie vorhanden und bei anderen eben nicht. Im Großen und Ganzen hatte ich aber viele Möglichkeiten, meine Ideen mit einzubringen und eigene Projekte durchzuführen. Allerdings musste ich einige Ideen auch wieder verwerfen oder ändern, da mir die Mittel dafür fehlten. Wenn ein Projekt dann aber richtig gut geklappt hat und ich dann die Begeisterung in den Augen der Kinder gesehen habe, war das für mich der größte Erfolg den ich erreichen konnte. Aber selbst, wenn es mal Probleme gab, die ich nicht alleine lösen konnte oder wenn ich mal einen Rat brauchte, gab es immer jemanden, an den ich mich wenden konnte.

 

Neben der Arbeit hatte ich angefangen in eine Kletterhalle zu gehen, in der ich super nette Menschen kennengelernt habe. Da ich es leider nicht geschafft habe mit meinem Mentor eine engere Freundschaft aufzubauen, war das meine Chance einheimische Leute aus der Umgebung kennenzulernen. Ansonsten hatte ich natürlich auch immer die anderen Volunteers, die wie meine zweite Familie geworden sind.

 
 
Es ist ein junges Projekt hinter dem eine gute Idee sowie offene und nette Gründer/in stecken. Das kann ich nun guten Willens sagen, auch wenn mir das Projekt manchmal chaotisch erschien und überhaupt nicht so war, wie ich mir es vorher vorgestellt hatte.

Eva, Sommer 2018