EFD in Schweden

Mein Jahr in Schweden war sehr gut. Meine Aufnahmeorganisation war einigermaßen erfahren und dementsprechend gut strukturiert. Bei meiner Ankunft hat sich meine Mentorin um viele Dinge gekümmert (Einrichtung eines Kontos, Beantragung einer Sozialversicherungsnummer, etc.), was natürlich sehr angenehm war. Gewohnt habe ich in einer 3-er-WG zusammen mit einem Freiwilligen aus Spanien und einer Ex-Freiwilligen aus Litauen. Die Wohnung war sehr geräumig und 15 Minuten mit dem Fahrrad vom Stadtzentrum entfernt. Mit meinen Mitbewohnern bin ich immer gut klar gekommen, allerdings war es eher eine "Zweck-Wg". Jeder hat eben doch eher seins gemacht.
Mein Projekt bestand darin, in einem Kulturcafé zu arbeiten. Dies beinhaltete Kellnern und das Organisieren von kreativen Events wie Workshops. Außerdem habe ich bei Festivals und ähnlichem ausgeholfen. Allgemein gefiel mir das Projekt ganz gut, allerdings war es sehr frei, was bedeuten soll, dass ich nichts wirklich machen musste, aber mir viel erlaubt wurde. Leider war das Café nicht so gut besucht, wie ein paar Jahre vorher und so gab es wenig interessierte Leute, welche an den Projekten teilnahmen. Dies war etwas demotivierend und erschwerte es, Projekte ins Leben zu rufen.

Ich hatte mit dem spanischen Freiwilligen zusammen zweimal die Woche Schwedischunterricht von einem privaten Lehrer. Dies war sehr gut, weil das Erlernen der Sprache einer der Gründe war, nach Schweden zu gehen.

Das Beste an meinem Jahr waren die Reisen die ich gemacht hatte. Es gab 2 Seminare in Stockholm, wo wir viele andere Freiwillige kennengelernt haben und so bot es sich natürlich an, diese zu besuchen und uns besuchen zu lassen. Den gesamten Juli hatten wir Ferien, was ich dazu nutzte per Couchsurfing durch Skandinavien zu reisen. Außerdem besuchten mich einige Freunde in Linköping was ebenfalls sehr schön war. Bilder gibt es auf unserem Blog zu sehen, wo ich mein Jahr in Schweden etwas dokumentiert habe.
Hier der Link: http://elsashusvolontar.blogspot.se/

Viel Spaß beim Lesen und liebe Grüße,
Moritz S.