Ein Waldcamp der besonderen Art…

…war das sechste internationale Jugendworkcamp auf jeden Fall. Nachdem die Teilnehmer (TN) 
dienstags mit einigen Schwierigkeiten auf Grund einer Bombenentschärfung an der Bahnstrecke bei 
Prenzlau verspätet im Camp eintrafen, genossen sie die Ruhe und ausdrückliche Nähe zur Natur auf 
dem Fennhof in Ludwigshof. Erste Küchenpläne wurden erstellt, Aufsteh- und Essenszeiten festgelegt 
und geruhsam sah man dem nächsten Tag entgegen. 

Mittwoch, der erste Arbeitstag 

Pünktlich 8:30 Uhr erscheinen die Mitarbeiter des Naturparks Am Stettiner Haff, um den TN den 
Projektablauf im Camp zu vermitteln, sie in den Arbeitsschutz einzuweisen und um auf die 
Besonderheiten des Projektes aufmerksam zu machen. Der Nachhaltigkeitsgedanke steht jederzeit 
im Vordergrund. Um die eigenen Bedingungen zu verbessern sollen die TN in den nächsten Tagen ihr 
Kompostklo und eine Solardusche errichten. Auf bitten von Yusuke, des japanischen TN, wurde mit 
der Dusche angefangen. Was die Arbeitszeit betraf, so waren alle bereit, so lange zu werkeln bis die 
Dusche stand. Das 2- Personen-Küchenteam wachte über die Essenszeiten des Tages und half 
tatkräftig bei deren Vorbereitung mit. Am Abend dann der erste Teilerfolg, die Dusche stand. Und 
was die jungen Handwerker betraf, so lernten sie bereits am ersten Tag mit diversen Werkzeugen 
umzugehen, von der Handsäge über Hammer, Nagel, Zimmermannswinkel und Zollstock bis hin zur 
Akku-Motorsäge der Marke Stihl. Das war für einige definitiv das erste Mal und daher echt 
aufregend. 

Mehr erfahrt ihr in Torstens Bericht: